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Die Leseinitiative NRW hat zu
der Geschichte "Was ist aus dem Frosch geworden?" (Peter Härtling) einen Lese- und
Schreibwettbewerb ausgeschrieben.
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Der Frosch schwimmt auf dem Meer, in der Nähe vom Strand kommt auf
einmal ein Schwarm Fische auf ihn zu. Der Frosch weiß nicht, warum die Fische so
schnell wegschwimmen. Aber der Frosch will nicht weiter überlegen, denn er schwimmt auf
einen Strand zu. Nur heute ist keiner da, weil es regnet. Von dem Regen wird der Frosch
wieder ins Meer zurückgespült und er denkt: „Das war ja ein kleiner Strandbesuch.
Eigentlich wollte ich doch am Strand schlafen, aber das wird wohl nichts. Hier ist ja
ein Wal, der sieht aber lieb aus, oder ist er etwa gefährlich? Nein, der ist nicht
gefährlich, das sieht man doch. He, was machst du denn jetzt? Jetzt bin ich auf deinem
Rücken. Wo schwimmst du denn jetzt wieder hin?" „Wirst du noch früh genug erfahren!"
Der Frosch hat zuerst ein bisschen Angst. Der Wal sagt: „Hier im Wasser muß irgendwo
der große starke Hai sein, ich bringe dich besser zu Delli und Flippina. Da sind sie
ja! Die passen bestimmt auf dich auf", ruft der Wal. Der Wal ruft: „Delli! Flippina!"
„Ja, was ist denn?" sagen Delli und Flippina gleichzeitig. „Ich habe einen kleinen
Frosch gefunden, könnt ihr auf ihn aufpassen?", fragt der Wal. Flippina sagt: „Ja, ja,
ja, dann hab' ich endlich jemanden zum Spielen." „Aber du hast doch Delli zum Spielen",
sagt der Wal. „Nein, Delli muss immer auf ein paar andere Kinder aufpassen, die
ungefähr in meinem Alter sind." Auf einmal ruft der Wal: „Aufpassen, der Hai kommt!"
„Hilfe, Hilfe! Delli, Delli! Hilf mir, ich hänge fest!", ruft Flippina. Delli ruft:
„Ich komme schon!" „Komm schnell! Der Hai ist gleich da", ruft Flippina. Der Frosch ist
schneller und holt Flippina aus dem Netz und rettet sie vor dem Hai. „Vielen, vielen
Dank, Froschli", bedankt sich Flippina. „Ich bin ein Mädchen und heiße Nina", sagt der
Frosch. „Jetzt muß ich aber weiter!", ruft Nina. „Aber der Hai ist immer noch da", fügt
Flippina hinzu. Nina meint: „Ich hab' keine Angst, ich rette mich selber, tschüss!"
„Bleib‘ hier, Nina!" Aber Nina ist schon weg. „Die erlebt jetzt bestimmt tolle
Abenteuer", flüstert Flippina. Nina schwimmt ganz in Ruhe im Meer herum. „Hui, da kommt
eine Welle! Und da hinten ist ein Strand. Dort sind viele Menschen, vielleicht nimmt
mich ja jemand mit nach Hause." Wirklich, am Strand nimmt ein Mädchen den Frosch mit.
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